Herbstdepression im Büro? 5 wirksame Tipps gegen trübe Stimmung!
Mit dem Herbst beginnt für viele nicht nur die gemütliche Jahreszeit. Wenn die Tage kürzer werden und das Licht schwindet, spüren viele Menschen eine Veränderung ihrer Stimmung. Die sogenannte Herbstdepression – medizinisch als saisonale affektive Störung (SAD) bekannt – betrifft jährlich Millionen. Doch es gibt gute Nachrichten: Gesunde Routinen und Bewegung sind wirksame Mittel, um gegenzusteuern und können entscheidend dazu beitragen, das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren.
Weniger Sonnenlicht im Herbst und Winter beeinflusst unseren Hormonhaushalt: Der Melatoninspiegel steigt, wir fühlen uns müde und antriebslos. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel – das „Glückshormon“. Die Folge: gedrückte Stimmung, Schlafprobleme, Rückzug.
Diese Symptome sind keine Einbildung – sie sind biologisch erklärbar und behandelbar.
Die Ursachen sind vielfältig, aber wissenschaftlich gut belegt:
Hier nochmals kurz erklärt:
Zahlreiche Studien belegen: Körperliche Aktivität wirkt antidepressiv. Laut Cochrane und Europe PMC kann regelmäßige Bewegung depressive Symptome deutlich lindern – und das ganz ohne Nebenwirkungen.1,2
Warum?
Körperliche Aktivität kann depressive Beschwerden deutlich lindern und wirkt sich positiv auf Stimmung, Schlaf und Stressregulation aus.
Doch gerade für Menschen mit depressiven Symptomen ist der Einstieg in Bewegung besonders herausfordernd – denn Antriebslosigkeit zählt zu den zentralen Merkmalen der Erkrankung.2 Der innere Widerstand, aktiv zu werden, ist oft groß – obwohl genau das helfen würde.
Wie du dich trotzdem motivieren kannst erklären wir hier.
Schaffe Routinen, die zur Gewohnheit werden und dir Struktur geben, wenn die Motivation fehlt.
Gesunde Routinen geben Struktur und Halt. Besonders in der dunklen Jahreszeit sind folgende Gewohnheiten hilfreich




Herbstdepression ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine natürliche Reaktion auf veränderte Umweltbedingungen. Umso wichtiger ist es, aktiv gegenzusteuern. Bewegung ist dabei nicht nur Therapie, sondern auch Prävention – und ein Schlüssel zu mehr Lebensfreude.
Auch kurze Bewegungseinheiten wirken, ausschlaggebend ist die regelmäßige Wiederholung. Bereits eine 15 Minuten Bewegungseinheit kann spürbar positive Effekte auf die Stimmung haben.1
Also: Raus aus dem Grübeln, rein in die Bewegung!
Quellen: